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`!Roderich Nesselmann`! (* `F33f`_`[27. April`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=27._April]`_`f `F33f`_`[1815`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=1815]`_`f in `F33f`_`[Fürstenau`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kmiecin]`_`f, heute Ortschaft der `F33f`_`[Gmina Nowy Dwór Gdański`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gmina_Nowy_Dwór_Gdański]`_`f; † `F33f`_`[12. Juni`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=12._Juni]`_`f `F33f`_`[1881`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=1881]`_`f in `F33f`_`[Elbing`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Elbing]`_`f) war ein deutscher lutherischer `F33f`_`[Theologe`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Theologe]`_`f und `F33f`_`[Geistlicher`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Geistlicher]`_`f.

>>Contents

• `F0af`_`[Leben`#leben]`_`f
• `F0af`_`[Werke (Auswahl)`#werke-auswahl]`_`f
• `F0af`_`[Literatur`#literatur]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f

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>>Leben

Nesselmann war Sohn des `F33f`_`[Pfarrers`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pfarrer]`_`f George Ferdinand Nesselmann und seiner Ehefrau Eleonore Sophie Friederike, geborene Gericke.`:cite-ref-1[`F5bf`_`[1`#cite-note-1]`_`f] Der Vater unterrichtete ihn zunächst selbst. 1830 wurde er in das Gymnasium Elbing aufgenommen. 1835 immatrikulierte er sich an der `F33f`_`[Universität Königsberg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Albertus-Universität_Königsberg]`_`f. Er studierte insbesondere Theologie und `F33f`_`[Philosophie`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Philosophie]`_`f, hörte aber auch die `F33f`_`[Philologie`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Philologie]`_`f und `F33f`_`[Literaturgeschichte`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Literaturgeschichte]`_`f. 1839 bestand er das theologische Examen. Anschließend war er als `F33f`_`[Hauslehrer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hauslehrer]`_`f für seine Geschwister tätig. Ab etwa 1841/1842 war er Hauslehrer in anderen Familien tätig, bevor er sich doch dem geistlichen Stand zuwendete. Als Predigtamtskandidat begann er seine schriftstellerische Tätigkeit.

Nesselmann wurde 1847 Pfarrer in `F33f`_`[Tiegenhof`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tiegenhof]`_`f. Hier erfolgte 1851 auch seine Ernennung zum `F33f`_`[Kreisschulinspektor`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schulinspektor]`_`f. 1855 kam er als dritter Prediger an die Marienkirche in Elbing. Dort war er nicht nur in der Seelsorge tätig, sondern er gründete eine `F33f`_`[Volksbibliothek`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Volksbibliothek]`_`f, einen Jünglingsverein und übernahm die Leitung eines neu errichteten `F33f`_`[Diakonissenkrankenhauses`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Diakonissen]`_`f. Neben seinen Monografien und seinen Kirchenliedern trug er zu 18 Zeitschriften als Autor bei. 1858 erteilte ihm die Theologische Fakultät der Königsberger Universität die Würde eines `F33f`_`[Lic. theol.`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Lic._theol.]`_`f für sein Werk `*Buch der Predigten, oder Hundert Predigten aus verschiedenen Zeiten und Ländern, nebst einer Entwickelungsgeschichte der christlichen Predigt`*.

`F33f`_`[Ferdinand Nesselmann`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ferdinand_Nesselmann]`_`f war sein Bruder.

>>Werke (Auswahl)

• `*Kern der heiligen Schrift, oder Biblische Gedichte zur Erbauung für alle Bibelfreunde`*, Neumann-Hartmann, Elbing 1845.
• `*Der evangelische Glaube, dargestellt und vertheidigt in Briefen`*, Klöppel, Eisleben 1853 (4. Auflage 1868).
• `*Luther’s Katechismus für Schule und Haus`*, Neumann-Hartmann, Elbing 1856.
• `*Buch der Predigten, oder 100 Predigten und Reden aus den verschiedenen Zeiten, Ländern und Confessionen`*, Neumann-Hartmann, Elbing 1858.
• `*Glaubenslieder`*, Neumann-Hartmann, Elbing 1859.
• `*Die Kennzeichen der Gläubigen`*, Magazin des Haupt-Vereins, Berlin 1864.
• `*Die Augsburgsche Confession erläutert`*, Klöppel, Eisleben 1876.
• `*Vom Leben und Sterben eines jungen Pfarrers`*, Klöppel, Eisleben 1880.

>>Literatur

• `F33f`_`[Franz Brümmer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Franz_Brümmer]`_`f: `*Nesselmann, Roderich.`* In: `*`F33f`_`[Allgemeine Deutsche Biographie`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Allgemeine_Deutsche_Biographie]`_`f`* (ADB). Band 23, Duncker & Humblot, Leipzig 1886, S. 446.
• Franz Brümmer: `*Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart`*, 6. Auflage, Band 5, Reclam, Leipzig 1913, S. 112 (Digitalisat).

>>Weblinks

• Werke von und über Roderich Nesselmann in der `F33f`_`[Deutschen Digitalen Bibliothek`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Deutsche_Digitale_Bibliothek]`_`f

>>Einzelnachweise

`:cite-note-1`!1.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-1]`_`f Kirchenbuch Fürstenau Taufen 1774–1826. Fürstenau.

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